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Sag ja zu"YesDVD"? Video magazine

Video Magazine – Germany – August 22, 2006 Die Mitbewerber glänzen mit leissen Gehäuse-Lüftern, der Grundig kommt ganz ohne aus. Dafür wird seine Außenhaut bei sommerlichen Temperaturen sehr warm. Das Bedienkonzept des Franken ists durchdacht, die teilweise kleinteiligen Menüs sind aber nicht optimal lesbar. Die mit vielen gleichförmigen Tasten versehene Fernbedienung erschließtsich erst nach längerer Gewöhnung. Der 5550 verzichtet zudem auf ShowView und einen EPG, immerhin zeigt er Sendernamen auch in der Timermaske. Erstmals in einem europäischen Recorder kommt ,, YesDVD’’ zum Einsatz (siehe Kasten Seite 22).

Die Festplatte des Grundig kann sogar aufnehmen und wiedergeben während einer internen überspielung von HDD auf  DVD – das ist einzigartig im Testfeld. Dafür lässt sich die Qualität beim überspielen nicht ändern, was wiederum ziemlich unpraktisch ist.

Im Bildtest lieferte der Grundig stimmige Aufnahmen bei AV-Auf-zeichnungen, obwohl er – wie der Thomson – RGB-Signale nur durch-schleifen, aber nicht  aufzeichnen kann. Im Tunerbetrieb zeigte ere her flaue Bilder , denen es etwas an Schäfeund Durchzeichnung mangelre. Im Progressive-Betrieb gelang es ihm wie dem Samsung nicht, Zeilenflimmern abzustellen.
           
Klanglich überzeugte der 5550 zerrungen und Stögeräuschen, etwas mehr Rum und Colunen wären dafür wünschenswert.

Und Thomson archivieren neben den aufgezeichneten Filmen auch IPEG-Bilder sowie hoch komprimierte Audio- und Videodaten im MP3- und DivX-Format.
           
Anschluss am USB-Port der hier getesteten DVD-/HDD-Recorder findet prinzipiell jades Gerät, das sich als Massenspeicher (auch: Mass Storage Device) zu erkennen gibt. Das gilt in der Regel für USB-Speicherstäbchen (USB-Sticks), Speicherkarten-Lesegeräte (Card-Reader), viele MP3-Player und natürlich die moisten der aktuellen Digital-Kameras (siehe auch Praxis Seite 120).

DATENTURBO PER USB 2.0
Auch eine externe Festplatte an der USB-Schnittelle erkenne die Recorder meist sofort. Schwierigkeiten kann es geben, wenn der externe HDD keine eigene Stromversorgung hat und die über die USB-Buchse des Recorders beretige-

Die Software „YesDVD“ kommt nach Europa. Der Ansatz ist pfiffig, an Details hapert's noch.

Bei manchen Ideen fragt man sich, warum nicht schon früher jemand darauf gekommen ist. Oder haben Sie sich noch nie gewünscht, dass die Disk-Menüs, die Ihr DVD-Recorder automatish erstellt, etwas abwechslugsreicher und persönlicher gestaltet sein könnten?
Die Software “YesDVD” des US-AN-bieters YesVideo verspricht Abhilfe. Auf dem amerikanischen Markt gibt es bereits Lizenznehmer, die ihre Recorder mit dem Feature ausstatten, in Deutschland macht Grundig mit dem GDR 5550 HDD den Anfang.

Das System teilt Aufzeichungen automatisch in Kapitel auf. Aber nicht wie bei den moisten anderen Recordern anhand fester Zeitabstände, sondern abhängig vom Inhalt. Für jades Kapitel gibt es im Menü. Ein  Indexbild als Vorschau.

Als Besonderheit lassen sich so genannte “itelligente Musikvideos” erstellen” Der Recorder selektiert selbständig markante Szenen der Aufnahme und schneidet sie taktgenau zu einem einminütigen Kurzclip zusammen, der eine Art Inhaltsübersicht darstellt. Drei Musikstilrichtungen stehen zur Wahl, eigene Songs lassen sich nicht verwenden.

Als weiteres Schmankerl erstellt das System auf jeder DVD ein Cover aus den generierten Indexbildern, das als HTML- Dokument auf der Disk abgelegt wird. Diese Datei lässt sich mit jedem Internet-Browser an einem beliebigen PC öffnen und ausdrucken. Sogar eine Anleitung, dis das Procedere beschreibt, is mit auf der Scheibe abgelegt.

Ob’s funktioniert? Ja, allerdings mit einigen Einschränkugen, die den Nutzwert einschränken. So klappt das Ganze in der aktuellen Version nur, wenn direct auf DVD aufgezeichnet wird. Beim überspielen von Festplatte auf Disk steht YesDVD ebenso wenig zur Verfügung wie bei Timeraufnahmen. Auch wenn mehrer Titel auf einfachste Art und sehr bequem nicht nur ein hübsch gestaltetes Menü mit sinnvollen Zugriffsmöglichkeiten, sondern auch noch ein individuell gestaltetes Cover.

Abgesehen davon geht die Entwicklung der Software weiter. “Das System wird künftig noch mehr Möglichkeiten bieten, gerade im Zusammenspiel mit der Festplatte”, verrä Ralf Ziegler, R&D Project Manager bei der Grundig Intermedia AG.

Die ersten Schritte sind also schon recht vielversprechend, lassen aber Raum für Weiterentwicklung. Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage von YesVideo (siehe Quicklink).

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